Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
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Führen und Managen - mit Gottes Hilfe
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Bewusstes Marketing basiert auf der Ausrichtung des Unternehmens auf den Markt, die als Ergebnis von ‚Vision und Mission’ vorliegt. Was sagt/zeigt die Bibel dazu ?
Das die Bibel uns gute Hinweise für unser tägliches Verhalten, wie auch das Geschäftsleben, gibt, ist mittlerweile gesicherte Erkenntnis. Für Letzteres siehe auch z. B. ‚Charaktereigen- schaften für einen Leiter (Unternehmensführer)’ - oder ‚Weitere Berufsbezogene Bibelstellen’
Im Geschäftsleben sagt die Vision aus, *wo* wir zukünftig als Unternehmen sein wollen, also die generelle Zielsetzung, und die Mission, *wie* wir gesehen werden wollen.
In Sprüche 29,18 betont Salomo die Notwendigkeit solcher Aussagen:
‚Wenn keine Offenbarung da ist, verwildert ein Volk; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz be- achtet’. (Die Fußnote bezeichnet die Übersetzung des hebräischen Wortes für Offenbarung auch als ‚Vision’ - die letztlich aber von Gott gegeben wird).
Jesus gibt den Jüngern eine solche Vision in Apostelgeschichte 1.8 (alle Bibelzitate aus der revidierten Elberfelder Übersetzung):
‚Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geiste auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde’
Und auch eine Mission (Markus 16.15):
‚Geht hinaus in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung’.
Sieht Jesus damit nicht schon die Globalisierung voraus, ja stößt sie sogar an und gibt es einen klareren ‚Vermarktungs’-Befehl – hier: für das Evangelium !?
Vision und Mission nützen allerdings in der Wirtschaft recht wenig, wenn nicht auch die not- wendigen Schritte zur Umsetzung unternommen werden. Und alle die damit verbundenen Aufgaben gehören zum Thema ‚Marketing’, denn Marketing bildet die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Markt.
Alles was vom Unternehmen in den Markt geht (von der Information der potentiellen Käufer bis zur Kundenpflege) muss vom Marketing gesteuert werden und alles was an Informationen aus dem Markt kommt (von den Kundenwünschen bis zur Kenntnis des Vorgehens des Wettbewerbes) muss von der Marketingabteilung aufgenommen und intern an die betreffenden Abteilungen weitergegeben werden.
Für alle diese Aufgaben gibt es Marketing-Vorgehensweisen, die unternehmensspezifisch anzupassen sind.
Hat Jesus diesen Aspekt vergessen ?Aus dem Vorgehen von Paulus (und den anderen Jüngern) - seinen Reisen, seiner Schulung/Mahnung/Unterstützung für die verschiedensten Gemeinden und Personen, seiner Informationen für die Gemeindeleitung, u. v. a. m. -, können wir schließen, dass er das nicht vergessen hat, sondern über die unterschiedlichsten Aktivitäten des Paulus vorzeich- nete.
Marketing ist also das Instrument, das benötigt wird, um etwas ‚dem Markt’ näher zu brin- gen. Und der Markt besteht grundsätzlich aus Menschen, deren Bedürfnisse wir erkennen und befriedigen müssen/sollten. Vom Grundsatz her gilt das für Christen genauso wie für Nicht-Christen.
Wie am Beispiel von Paulus auch zu sehen ist, will er will uns dafür gebrauchen – auch wenn er das nicht wirklich bräuchte, denn ihm ‚ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden’ (Matthäus 28.18) und zahlreiche Beispiele beweisen, dass er auch viel ohne jegliche Verbin- dung zu Christen tut !
Also kann auch jeder Missionar letztlich als ‚Marketingfachmann’ für das Evangelium/Jesus angesehen werden.
So, wie der Missionar – in aller Regel – von einer Gemeinde oder einem anderen Werk ausgesandt wird, wird ein Mitarbeiter vom Unternehmer entsandt.
So, wie es der Wunsch des Missionars ist, dass sich viele Menschen freiwillig für die Nachfolge von Jesus entscheiden, ist es der Wunsch des Unternehmers bzw. seiner Mitarbeiter, dass sich viele Kunden – freiwillig - für seine Produkte ent- scheiden.
Das für ein konsequentes Marketing auch ein (Marketing-)Plan sinnvoll ist, kann aus dem Vorgehen Nehemias geschlossen werden, der bei der Rekonstruktion der Mauer strate- gisch vorging.
Quintessenz:
Man kann aus dem in der Bibel beschriebenen Vorgehen – Vision, Mission und deren Umset- zung – durchaus auf das heute notwendige Marketingvorgehen und die Marketingplanung rückschließen. Die dort vorgegebene Menschenliebe, ohne die nichts wirklich funktioniert, und auch das strategische Vorgehen, lässt sich auf die heutigen Kundenbeziehungen anwen- den, denn ohne ‚Kundenliebe/-pflege’ oder ohne strategische Ausrichtung wird kein Unter- nehmen auf Dauer erfolgreich sein.
Lassen wir uns dann als Christen im Geschäftsleben durch den heiligen Geist genau so füh- ren wie im Privatleben, kann der Erfolg nicht ausbleiben.
Nachsatz:
Wir können niemanden davon überzeugen, dass Jesus die beste Wahl im Leben ist, wenn wir uns nicht entsprechend verhalten und ihm raten und helfen, wo und wie wir können; genau so wie wir keinen Kunden von unserem Unternehmen/Produkt überzeugen können, wenn wir ihn in seiner Situation/seinen Bedürfnissen nicht wirklich ernst nehmen und ihm nach besten - unternehmerischen - Kräften zu helfen ver- suchen.
Tägliche Ermutigungen für Unternehmer, wie Angestellte, bietet in englischer Sprache 'TGIF' (Navigation links oben = ‚Todays Devotional’) - ein Forum für Christen am Arbeits- platz mit vielen wertvollen Hinweisen.









