Michael Richter
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Globalisierungsirrtümer

Professor Pankaj Ghemawat – Professor an der IESE Business School München / Barcelona – befasst sich in einem Artikel für die Wirtschaftswoche mit Fragen der Globalisierung und den Irrtümern, die Unternehmer oft unterliegen. Er be- zeichnet diese auch als ‚globaloney‘ = Globalisierungs-Humbug.

Wer die 3sat-Dokumentation ‚Abenteuer Asien‘ gesehen hat, bekommt einen kleinen Ein- druck davon, wie Asien – mit mehr als 2,7 Milliarden Einwohnern – heute bereits lebt und welche Entwicklungen heute schon von dort kommen.

Beispiele:
- Die Ausbildungsvorhaben liegen weit vor Europa
- In Taipeh kann überall in der Stadt per öffentlichem WLAN per Laptop gearbeitet werden, usw., usw.

Nachstehend eine kurze Zusammenfassung er Aussagen von Professor Ghemawat, der Langtext ist ggfs. über den Link oben erreichbar:

1. Der Grad der Globalisierung ist hoch

Da Exporte insgesamt noch nicht einmal 20 % des Weltsozialproduktes erreichen, kann nicht von einer wirklich globalisierten Welt gesprochen werden.

2. Kenntnisse über die Welt liegen doch vor

Die Kenntnisse, die wir über die Welt haben, sind weit geringer als angenommen. So zeigt er beispielsweise in einer Untersuchung – veröffentlicht in seinem Blog (Harvard Business Review) -, dass eine Reihe von internationalen Verknüpfungen für weit größer gehalten wer- den, als sie tatsächlich sind. Beispiel: Nur etwa 10 % aller Telefonate (statt angenommener ca. 30 %) haben einen internationalen Charakter.

3. Erfahrung hilft weiter

Auch Erfahrung schützt nicht vor falschen Einschätzungen im Hinblick auf die Chancen der Globalisierung.

4. Entfernungen werden unwichtig

Internationale Geschäfte bewegen sich vorwiegend innerhalb bestimmter Erdteile und haben nicht den oft vermuteten ‚globalen‘ Hintergrund

5. Deutschland steht gut da

Der Hauptanteil deutscher Exporte geht immer noch in die EU – mehr als 60 %. Außereu- ropäische Exporte haben also noch einen großen Nachholbedarf.

6. Qualität ‚Made in Germany‘ funktioniert quasi alleine

Die Verbindungen zwischen Ländern des gleichen Sprachraumes sind erheblich, und kultu- relle Gemeinsamkeiten verbinden. Neue ‚Mitspieler‘ müssen sich stark konzentrieren.

7. Eine Strategie wirkt überall


Aufgrund der kulturellen Unterschiede und Entfernungen gewinnt das ‚Think gloabl, act local‘ immer mehr an Bedeutung.

8. Großkonzerne sind global aufgestellt


Diese Aussage trifft nicht zu. Auch Konzerne, die zu den ‚Fortune 500‘ gehören, erzielen knapp 90 ihrer Verkäufe in den jeweiligen Wirtschaftszonen.

9. Große verdrängen Kleine


Das trifft ebenfalls nicht zu. Es wird erwartet, dass Deutschlands Anteil am Weltsozial-produkt im Verlaufe der kommenden 20 Jahre von 5 auf 3 % zurückgeht. Es gibt also nach wie vor große Chancen für deutsche Mittelständler.

10. Topmanager kennen die Welt


Professor Ghemawat stellt dieses Wissen grundsätzlich auf den Prüfstand. Er empfiehlt – siehe auch 3. oben – sich immer wieder erneut mit den aktuell vorherrschenden Fakten zu beschäftigen.

Quintessenz:

Wie bereits zu Anfang erwähnt, ist es wichtig, sich laufend mit den aktuellen Daten der je- weiligen Regionen/Märkte/Marktsegmente auseinanderzusetzen, damit für das entsprechend produzierende Unternehmen die Verhältnisse vor Ort klarer werden und ggfs. Kooperatio- nen mit wichtigen Partnern in den jeweiligen Ländern erreicht werden können.

Die Globalisierung befindet sich noch immer in einem Anfangsstadium und das erlaubt weit- sichtigen Managern immer noch große Entwicklungschancen.

Wenn auch bereits vor einigen Jahren erstellt, geben diese Beiträge weitere Anstöße:

- Vorteile der Globalisierung
- Hinweise für KMU
- Der Wert von Marktuntersuchungen

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