Michael Richter
Marketing- und Vertriebsberatung - international
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Strategisches Marketing = Internationalisierung, Glo- balisierung, Exportmarketing

Ich mache Internationalisierung, Globalisierung, Exportmarketing einfach für Sie > Referenzen + Export-/Ländererfahrungen

Auszüge aus einem Artikel in der 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' <24. August 2002> von Horst Siebert - Präsident des 'Institut für Weltwirtschaft', Kiel, und Mitglied des 'Sachver-
ständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung'
- (die auch zur Be-
urteilung der Notwendigkeit des stärkeren Exportes herangezogen werden können/sollten
)

Von den sieben in dem Beitrag skizzierten Aussagen werden nachstehend 3 mit wichtigen Argumenten für exportierende Unternehmen zitiert und - zum leichteren Verständnis, oder wo evtl. nötig - durch Anmerkungen in (...) ergänzt.

'Die Angst vor der Globalisierung' (siehe auch: der 'globale IQ-Test')
  • 1. Jede Volkswirtschaft kann durch den internationalen Güteraustausch Wohlstand gewinnen
Eine Volkswirtschaft (und deren einzelne Unternehmen) kann durch Austausch einen Konsumraum erreichen, der außerhalb ihrer eigenen Produktionsmöglichkeiten liegt. Die grösseren Konsummöglichkeiten bedeuten Gewinne für das einzelne Land (die Firma), im Vergleich zur Autarkie.

Für die Industrieländer beispielsweise zahlt es sich aus, verstärkt human-kapitalintensiv hergestellte Produkte zu erzeugen, für die Schwellenländer lohnt sich die Herstellung ar-
beitsintensiver Produkte.

Manche wird vielleicht eher die Idee überzeugen, daß für jedes der an der Arbeitsteilung partizipierenden Länder über den heimischen Absatzbereich hinaus zusätzliche Absatzmög-
lichkeiten - also neue Märkte - entstehen, die beispielsweise die von den Industrieländern hergestellten Investitionsgüter aufnehmen <= 'inter'-sektoraler Handel, d. h. Austausch zwischen unterschiedlichen Gütern, also dem klassischen Export/Import der verschiedens-
ten Waren>.

Dagegen bedeutet 'intra'-sektoraler Handel, daß die Nachfrager Produktvielfalt wollen und daß ähnliche Güter zwischen Ländern ausgetauscht werden, etwa europäische Autos gegen koreanische. Dies heißt, daß der gleiche Sektor in verschiedenen Ländern durch eine inten-
sivere Arbeitsteilung expandieren kann, wenn auch in anderen Produktsegmenten. Der überwiegende Anteil des Welthandels ist heutzutage 'intra'-sektoraler Handel.
  • 2. Auch die Entwicklungsländer insgesamt haben durch die internationale Ar-
    beitsteilung Wohlstand gewonnen [... und haben dadurch weitestgehend die finanziellen Mittel zum Kauf unserer Produkte !]
Beispielhaft (hierfür) ist der Erfolg der vier asiatischen Tiger (Honkong, Singapur, Südkorea und Taiwan), die ihren Anteil von 3 % am Welthandel 1975 inzwischen - nach dem Einbruch in der Währungskrise von 1997 - auf etwa 10 % erhöht haben.

(neben dem) ... Anstieg ihrer Produktionsergebnisse je Einwohner - 1975 bis 1998 - gemessen in Kaufkraftparitäten, in allen Entwicklungsländern (u. a. auch in Bangladesh, Ghana, Nicaragua, Sudan) haben wichtige Länder der Erde ihren relativen Abstand zu den Vereinigten Staaten verringert, so die bevölkerungsreichen Staaten China und Indien, aber auch Indonesien, Sri Lanka, Marokko und Chile.
  • 3. Für die Arbeitnehmer bietet die internationale Arbeitsteilung Chancen auf höhere Realeinkommen
Eine große Sorge ist, das Hereindrängen der reichlich mit Arbeitskräften ausgestatteten Län- der in Mittel- und Osteuropa und Chinas in die internationale Arbeitsteilung habe negative Auswirkungen für Realeinkommen und Beschäftigung der Arbeitnehmer in den Industrie-
staaten.

Aber: (.. im Gegensatz zum Modelfall, in dem - im Heckscher-Ohlin-Modell - die Reallöhne in den Industrieländern durch Zunahme des Arbeitsangebotes zurückgehen ..) Der Produkt-
ionsfaktor Arbeit ist in der Realität anders als im Modell nicht homogen. Die Arbeitnehmer in den Industrieländern sind mit besserer Technologie und höherwertigem Sachkapital ausge-
stattet, und sie sind besser qualifiziert, so daß sie über eine deutlich höhere Produktivität verfügen.

Unterscheidet man traditionelle Arbeit und qualifiziertes Humankapital, so nimmt die Real-
entlohnung des Humankapitals in den Industrienationen auf Grund der verstärkten inter-
nationalen Arbeitsteilung zu, denn humankapitalintensive Produkte werden dort vermehrt hergestellt und exportiert.

Weiterhin behandelt Herr Siebert in diesem Artikel die folgenden Aspekte
  • 4. Über den Güteraustausch hinaus erzielen Länder Vorteile, wenn sie inter-
    national mobile Produktionsfaktoren anziehen.
  • 5. Es gibt klare Bedingungen dafür, daß ein Land Wohlstandsgewinne aus der internationalen Arbeitsteilung zieht.
  • 6. Finanz- und Währungskrisen lassen sich nur durch eine glaubwürdige Sta-
    bilitätspolitik vermeiden
und
  • 7. Ein weltumspannender Ordnungsrahmen für die internationale Arbeitstei-
    lung gewinnt große Bedeutung:
  • Sein Fazit:
  • 1. Die (alle zusammen !) vorstehenden Punkte beanspruchen nicht die gesamte Thematik der Globalisierungsängste abzudecken.
  • 2. Die Globalisierungsgegner müssen wirtschaftliche Grundzusammenhänge zur Kenntnis nehmen. Auch in offenen Volkswirtschaften lassen sich Knappheiten, konkurrierende Verwendungen, Restriktionen und Zwänge nicht durch Illusionen und noch soviel Emotio-
    nen aus der Welt schaffen.
  • 3. Wohl niemand wird eine geschlossene Gesellschaft anstreben wollen, in der die Indivi-
    duen sich persönlichen Entscheidungen nicht gegenübersehen, in der die Institutionen keinen Raum für die persönliche Verantwortlichkeit lassen und in der die kritischen Fä-
    higkeiten der Menschen nicht in Freiheit gesetzt werden.

Die Antiglobalisierer müssen die Verantwortung dafür übernehmen, welche Welt sie haben wollen.

Albert Einstein sagte:

“ Die Vorstellungskraft ist wichtiger als das Wissen. Denn Wissen ist beschränkt auf das was wir jetzt kennen und verstehen. Die Vorstellungskraft aber umfaßt die ganze Welt und alles was wir jemals kennen und verstehen werden

und

"Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher."

... und beides gilt insbesondere auch für alle Aspekte des Marketing und seiner Wege/Möglichkeiten) 


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